Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Löwengebäde am Universitätsplatz

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Zentrale Kustodie

Telefon: 0345 5521733

Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06108 Halle

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag und Sonntag: 13 bis 18 Uhr

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Zentrale Kustodie

Ausstellung "Grete Budde. Werke für die Universität"
(18.11.2021 bis 15.03.2022)

Die Universität beteiligt sich am bundesweiten Themenjahr 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland mit einer Sonderausstellung zur Bildhauerin Grete Budde (1883–1967). Die Universität besitzt zahlreiche Werke der Künstlerin. Erstmals werden diese in einer Einzelausstellung präsentiert. Gezeigt werden weiterhin  Leihgaben aus dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale).

Grete Budde gilt als eine der ersten Frauen, die sich als Künstlerinnen der Bildhauerei und Porträtplastik widmeten. Die Tochter des jüdischen Hutfabrikanten Carl Goldschmidt (1846–1911) studierte bei namhaften Künstlern in Paris, Berlin und München. 1913 heiratete sie den Mediziner Werner Budde (1886–1960) und ging mit ihm nach Halle. Hier schuf die freiberufliche Künstlerin zahlreiche Gelehrtenplastiken für die Universität, aber auch Porträts von Freunden und Verwandten.

Leben und künstlerisches Schaffen dieser in Vergessenheit geratenen Künstlerin werden in dieser Ausstellung gewürdigt. Über Grete Buddes Werk wird außerdem der Bezug zu den Lebensläufen jüdischer Professoren hergestellt. Beispielhaft werden Leistungen und die Prägung von Forschung und Lehre durch jüdische Wissenschaftler an der Universität  Halle vermittelt. Die Biographien und Einzelschicksale zeigen ein differenziertes Bild von Identitäten, Ausgrenzung, Verdrängung und Solidarität in der NS-Zeit.

Ihr Besuch:

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag und Sonntag: 13 bis 18 Uhr

Gruppen mit mehr als fünf Personen: Melden Sie sich bitte rechtzeitig unter kustodie@uni-halle.de an. Geben Sie Ihren Namen, Ihr Wunschdatum und eine Uhrzeit an.

Hygienevorschriften: Tragen Sie im Gebäude eine Mund-Nasenbedeckung. Halten Sie mind. 1,50 m Abstand zu anderen Personen. Es gilt die 2G-Regel (Zugang nur für Geimpfte oder Genesene). Bitte zeigen Sie am Einlass Ihren Nachweis vor.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf unserer Webseite über die aktuell geltenden Öffnungszeiten und Besuchsvoraussetzungen.

Der Eintritt ist frei.


Schlüsselbund Hallesche Museen: 1 x zahlen – 10 x sparen
Eine Aktion des Museumsnetzwerks Halle
(1. September 2020 bis 30. April 2022)

Schlüsselbund Hallesche Museen

Schlüsselbund Hallesche Museen

Schlüsselbund Hallesche Museen

Mit der Gemeinschaftsaktion „Schlüsselbund Hallesche Museen“ bieten die halleschen Museen ein Kombiticket mit Gewinnchance. Teilnehmer an dieser Aktion zahlen beim Besuch des ersten Museums den vollen, bei jedem weiteren Museumsbesuch den ermäßigten Eintrittspreis. Besuchern, die alle im Netzwerk zusammengeschlossenen Museen besuchen, winken zudem attraktive Preise.

Wie können Sie mitmachen? Fragen Sie beim ersten Museum nach der Schlüsselkarte und sammeln Sie bei jedem Museumsbesuch die Schlüssel-Aufkleber. Wenn Sie alle Schlüssel gesammelt haben, geben Sie die Schlüsselkarte beim letzten Museum ab. Sie nehmen dann automatisch an der Verlosung teil.

Die Aktion läuft bis Ende April 2021 und gilt für alle  Dauer- und Sonderausstellungen der beteiligten Museen: Beatles Museum, Franckesche Stiftungen, Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale), Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kunsthalle »Talstrasse«, Landesmuseum für Vorgeschichte, Stadtmuseum Halle, Stiftung Händel-Haus, Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle, Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentralmagazin Naturwissenschaftliche Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Laufzeit: bis Ende April 2022

Preisverleihung: Internationaler Museumstag 2022

https://museumsnetzwerk-halle.de/   


Zentrale Kustodie und Universitätsmuseum - Kunstsammlung - Kupferstichkabinett - Medaillensammlung

Alma mater halensis, Bekrönungsfigur des Prunkpokals mit Szepter und Gründungsurkunde, 1894

Alma mater halensis, Bekrönungsfigur des Prunkpokals mit Szepter und Gründungsurkunde, 1894

Die Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität wurde am 18. Oktober 1979 mit einem Festakt in Anwesenheit zahlreicher in- und ausländischer Gäste durch den Rektor gegründet. Im Frühjahr 1980 begann im Auftrag des Rektorats die  wissenschaftliche Erschließung des Kunst- und Kulturbesitzes mit einer Begehung der einzelnen Universitätseinrichtungen und der Registrierung der Kunstgegenstände. Daraus entstand die Zentrale Kunstsammlung der Universität und seit 2004 die Medaillensammlung, aus verschiedenen universitären Einrichtungen zusammengetragen.

Heute ist die Kustodie eine Zentrale Einrichtung der Universität, mit den genannten Sammlungen und einem Universitätsmuseum mit Traditionsräumen im klassizistischen Hauptgebäude.
Zu den Aufgaben der Kustodie gehören Forschung, wissenschaftliche Erschließung und Erweiterung der ihr unterstellten Sammlungen, Schutz des Kulturgutes, Restaurierung und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Sammlungen dienen als Dokumentationsmittel und Studienmaterial wie auch als Repräsentationsmittel einer über 500-jährigen Universität.
In den 34 Jahren ihres Bestehens gab die Zentrale Kustodie 26 Publikationen in drei Reihen heraus, mit der Publikation Die Kunstsammlung – Insignien, Gelehrtenbilder und Porträtbüsten 1995 wurde der gesamte universitäre Gemälde- und Porträtplastikbestand als bedeutendster Teilabschnitt einer Gesamterfassung des Kunstbesitzes der Universität veröffentlicht.

Die Zentrale Kustodie ist ein wichtiger Partner für das Rektorat und viele Universitätsinstitute sowie ein fester Bestandteil in der halleschen und regionalen Kultur- und Museumslandschaft. Sie vertritt die Interessen der Sammlungsleiter gegenüber dem Rektorat und ist Außenvertreter der Universität für die akademischen Sammlungen und Museen. Der Kustos der Universität verwahrt die Insignien und Talare des Akademischen Senats und ist für das Festzeremoniell verantwortlich. Er ist kunstwissenschaftlicher Berater und Denkmalschutzbeauftragter des Rektorats und zuständig für die kulturelle Betreuung von Gästen der Universität.

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Zentrale Kustodie

Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06099 Halle/Saale

Telefon: +49 0345 55-2 17 33
Telefax: +49 0345 55-2 71 62

Leiter: Prof. Dr. Dirk Schaal
Mitarbeiterin: Dr. Doreen Pöschl, Lisa Pribik
Sekretärin: Nicole Böttger

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