Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Löwengebäde am Universitätsplatz

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Zentrale Kustodie

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Zentrale Kustodie

Katalogpräsentation und Finissage der Ausstellung „Bernd Göbel. Menschen – Zeiten – Welten“

Über 1.500 Besucher haben in den vergangenen zwei Monaten die Ausstellung Bernd Göbel. Menschen – Zeiten – Welten im Löwengebäude der Universität gesehen. Zur Finissage am 30.11.2022 wird der Ausstellungskatalog öffentlich präsentiert. Der Katalog wurde mit Unterstützung des Leopoldina Akademie Freundeskreis e. V. sowie der Vereinigung der Freunde und Förderer der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V. erstellt.

Der Künstler und die Unterstützer werden anwesend sein.

Bitte melden Sie sich per Mail bis zum 29. November 2022 an.

Veranstaltungszeit und -ort:

Mittwoch, 30.11.2022, um 11 Uhr

Zentrale Kustodie (Löwengebäude, Universitätsplatz 11), Kupferstichkabinett

Informationen zum Katalog:

Dirk Schaal und Danny Weber (Hg.): Bernd Göbel. Menschen – Zeiten – Welten. Katalog zur Ausstellung der Zentralen Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Archiv und der Bibliothek der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina vom 28. September bis 30. November 2022

Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2022

76 S., geb., 170 × 245 mm, Farbabb.

ISBN 978-3-96311-782-4

Verkaufspreis 16,- €


Ausstellung „Bernd Göbel. Menschen – Zeiten – Welten“ (28.09.2022–30.11.2022)

© Jochen Ehmke

© Jochen Ehmke

© Jochen Ehmke

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Nationale Akademie der Wissenschaften – Leopoldina würdigen einen der renommiertesten deutschen Bildhauer und Medailleure der Gegenwart: Bernd Göbel.

Durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Künstler wird das Bestreben nach einem fruchtbaren Austausch zwischen Wissenschaft und Kunst gelebt. In den für Universität und Leopoldina geschaffenen Werken ist der in Halle gepflegte künstlerische Anspruch sichtbar und in die Welt getragen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Wissenschaftsthemen gibt Impulse für die Selbstbefragung und Darstellung von Wissenschaft. Damit sind Kunstwerke auch Teil der Wissenschaftskommunikation.

Anhand der für die Leopoldina geschaffenen Gelehrtenbildnisse würdigt die Ausstellung Göbels Verdienste um die Weiterentwicklung der Portraitmedaille. Daneben vermitteln Arbeiten für Stadt und Universität die Auseinandersetzung des Künstlers mit historischen Ereignissen und Personen. Göbels Haltung gegenüber aktuellen gesellschaftlichen Themen wird in seinen freien Kunstwerken deutlich. Im Sessionssaal sind ausgewählte bildhauerische Arbeiten zu sehen, die unsere Kulturlandschaft mitprägen.

Ausstellungsort: Löwengebäude, Sessionssaal und Kupferstichkabinett

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr

Eintritt frei


Ausstellung „Kunst des Trauerns. Abriebe mittelalterlicher Grabmäler als akademische Sammlung“
(14.10.2022–31.03.2023)

Die Kunst des Trauerns

Die Kunst des Trauerns

Die Kunst des Trauerns

Zur Zeit der mittelalterbegeisterten Romantik wurden Grabdenkmäler als historische Quellen und dekorative Kunstwerke neu entdeckt. Früh entwickelte sich für Grabplatten mit Einlagen aus Metall ein Verfahren, Abriebe mit Hilfe von Wachsstiften auf Papier herzustellen. Später wurde diese Technik auch auf steinerne Platten übertragen.

Am Institut für Geschichte der Universität Halle wird zur Sepulkralkultur geforscht, mit einem Schwerpunkt auf Grabdenkmälern. Um diese auch anschaulich in der Lehre einzusetzen, entsteht seit 2018 am Universitätsarchiv eine Sammlung manueller Reproduktionen aus England und Deutschland. Darunter befinden sich hunderte Brass Rubbings von Stein und Messing aus der Romanik bis in den Barock sowie kostbare Stanniolabdrucke von mittelalterlichen Grabplatten.

Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl aus dieser akademischen Sammlung, von einer figürlichen Ritzgrabplatte aus dem 13. Jahrhundert bis zur Wappenplatte Friedrichs III. von Sachsen.

Begleitprogramm: Entdecken Sie selbst die Kunst des Abreibens! In vier Workshops erhalten Sie eine Einführung in die Geschichte der Brass Rubbings. Im Anschluss können Sie an Repliken selbst einen Abrieb herstellen und mit nach Hause nehmen.

Termine: Dienstag, 25.10.2022, 15.11.2022 (bereits ausgebucht), 13.12.2022 und 10.01.2023, jeweils um 16 bis 18 Uhr. Bitte melden Sie sich dafür per E-Mail () an.

Ausstellungsort: Löwengebäude, 1. OG

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr

Eintritt frei


Ausstellung "Die Kraft der Sprache. Spotten – Schmähen – Schelten" (28.10.2022–31.03.2023)

Kraft der Sprache

Kraft der Sprache

Kraft der Sprache

Schimpfen gilt als unhöflich, aggressiv und unbeherrscht. Und doch schimpfen wir mehrmals am Tag, das Schimpfen ist Teil unserer Sprache. Als Kommunikations- und Kulturtechnik wird das Schimpfen derzeit meist auf das Beschimpfen reduziert. Beschimpft wird zunehmend im öffentlichen und politischen Raum, in den Sozialen Medien. Kulturpessimisten sehen so die Spaltung der Gesellschaft voranschreiten. Dem setzt sich die Ausstellung entgegen und erweitert den Blick auf das Schimpfen allgemein, die Herkunft unserer Schimpfwörter, die Funktion und Wirkung des Schimpfens. Die Lust an einer lebendigen Sprache wird vermittelt, zugleich aber werden Grenzüberschreitungen markiert.

Ausstellungsort: Löwengebäude, Treppenhaus

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr

Eintritt frei

In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.


Ankündigung Ausstellung „Ludwig Gottfried Blanc – Deutschlands erster Professor für Romanistik“
(25.11.2022-31.03.2023)

Ludwig Gottfried Blanc

Ludwig Gottfried Blanc

Ludwig Gottfried Blanc

Vor 200 Jahren wurde in Halle die erste Professur für Romanistik an einer deutschsprachigen Universität eingerichtet. Die Sonderausstellung würdigt dieses Jubiläum und vermittelt die Anfänge der Romanistikausbildung und ihre Bezüge zur Stadt Halle.

1822 wurde Ludwig Gottfried Blanc in Halle auf eine außerordentliche Professur der südeuropäischen Sprachen und Literatur berufen. Diese erste Professur für Romanistik in Deutschland war ein Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung der akademischen Ausbildung moderner Sprachen.

Die Ausstellung widmet sich der Person Ludwig Gottfried Blanc, zeigt auch die Fundamente dieser Berufung. Bereits vor der Universitätsgründung 1694 waren das Französische und Italienische in Halle präsent. Eine wichtige Rolle spielten dabei die sogenannten Sprachmeister, wie Sprachlehrer damals genannt wurden. Sie entwickelten Lehrmaterialien und öffneten sich neuen Ansprüchen. Viele von ihnen waren hugenottische Einwanderer und prägten die kulturelle Entwicklung in der Region.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 24. November, eröffnet. Um Anmeldung per E-Mail an wird bis zum 22. November 2022 gebeten.

Ausstellungsort: Löwengebäude, Sessionssaal

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr
Eintritt frei


Herbst der Emotionen

Im Rahmen des Themenjahrs „Macht der Emotionen“ der Stadt Halle 2022 veranstaltet die Universität einen „Herbst der Emotionen“.

Im Löwengebäude werden fünf Sonderausstellungen zu sehen sein – jede für sich spricht unsere Emotionen an.

Bernd Göbel. Menschen – Zeiten – Welten (28.09–30.11.2022)

Die Kunst des Trauerns. Abriebe mittelalterlicher Grabmäler als akademische Sammlung (14.10.2022–31.03.2023)

Die Kraft der Sprache. Spotten – Schmähen – Schelten (28.10.2022–31.03.2023)

Ludwig Gottfried Blanc – Deutschlands erster Professor für Romanistik (25.11.2022–31.03.2023)

Carl Robert und das Robertinum. Zum 100. Todestag eines bedeutenden Altertumsforschers (9.12.2022–31.03.2023)

Ausstellungsort: Löwengebäude

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr

Eintritt frei


Schlüsselbund Hallesche Museen: 1 x zahlen – 10 x sparen
Eine Aktion des Museumsnetzwerks Halle
(Januar 2023 bis März 2024)

Museumsnetzwerk Halle

Museumsnetzwerk Halle

Museumsnetzwerk Halle

Mit der Gemeinschaftsaktion „Schlüsselbund Hallesche Museen“ bieten die halleschen Museen ein Kombiticket mit Gewinnchance. Die Teilnehmenden an dieser Aktion zahlen beim Besuch des ersten Museums den vollen, bei jedem weiteren Museumsbesuch den ermäßigten Eintrittspreis. Besuchern, die alle im Netzwerk zusammengeschlossenen Museen besuchen, winken zudem attraktive Preise.

Wie können Sie mitmachen? Fragen Sie beim ersten Museum nach der Schlüsselkarte und sammeln Sie bei jedem Museumsbesuch die Schlüssel-Aufkleber. Wenn Sie alle Schlüssel gesammelt haben, geben Sie die Schlüsselkarte beim letzten Museum ab. Sie nehmen dann automatisch an der Verlosung teil.

Die Aktion startet erneut im Januar 2023 und gilt für alle Dauer- und Sonderausstellungen der beteiligten Museen: Beatles Museum, Franckesche Stiftungen, Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale), Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kunsthalle „Talstrasse“, Landesmuseum für Vorgeschichte, Stadtmuseum Halle, Stiftung Händel-Haus, Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle, Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentralmagazin Naturwissenschaftliche Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Laufzeit: bis Ende März 2024

Preisverleihung: Internationaler Museumstag 2024

Webseite Museumsnetzwerk Halle   


Zentrale Kustodie und Universitätsmuseum - Kunstsammlung - Kupferstichkabinett - Medaillensammlung

Alma mater halensis, Bekrönungsfigur des Prunkpokals mit Szepter und Gründungsurkunde, 1894

Alma mater halensis, Bekrönungsfigur des Prunkpokals mit Szepter und Gründungsurkunde, 1894

Die Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität wurde am 18. Oktober 1979 mit einem Festakt in Anwesenheit zahlreicher in- und ausländischer Gäste durch den Rektor gegründet. Im Frühjahr 1980 begann im Auftrag des Rektorats die  wissenschaftliche Erschließung des Kunst- und Kulturbesitzes mit einer Begehung der einzelnen Universitätseinrichtungen und der Registrierung der Kunstgegenstände. Daraus entstand die Zentrale Kunstsammlung der Universität und seit 2004 die Medaillensammlung, aus verschiedenen universitären Einrichtungen zusammengetragen.

Heute ist die Kustodie eine Zentrale Einrichtung der Universität, mit den genannten Sammlungen und einem Universitätsmuseum mit Traditionsräumen im klassizistischen Hauptgebäude.
Zu den Aufgaben der Kustodie gehören Forschung, wissenschaftliche Erschließung und Erweiterung der ihr unterstellten Sammlungen, Schutz des Kulturgutes, Restaurierung und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Sammlungen dienen als Dokumentationsmittel und Studienmaterial wie auch als Repräsentationsmittel einer über 500-jährigen Universität.
In den 34 Jahren ihres Bestehens gab die Zentrale Kustodie 26 Publikationen in drei Reihen heraus, mit der Publikation Die Kunstsammlung – Insignien, Gelehrtenbilder und Porträtbüsten 1995 wurde der gesamte universitäre Gemälde- und Porträtplastikbestand als bedeutendster Teilabschnitt einer Gesamterfassung des Kunstbesitzes der Universität veröffentlicht.

Die Zentrale Kustodie ist ein wichtiger Partner für das Rektorat und viele Universitätsinstitute sowie ein fester Bestandteil in der halleschen und regionalen Kultur- und Museumslandschaft. Sie vertritt die Interessen der Sammlungsleiter gegenüber dem Rektorat und ist Außenvertreter der Universität für die akademischen Sammlungen und Museen. Der Kustos der Universität verwahrt die Insignien und Talare des Akademischen Senats und ist für das Festzeremoniell verantwortlich. Er ist kunstwissenschaftlicher Berater und Denkmalschutzbeauftragter des Rektorats und zuständig für die kulturelle Betreuung von Gästen der Universität.

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Zentrale Kustodie

Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06099 Halle/Saale

Telefon: +49 0345 55-2 17 33
Telefax: +49 0345 55-2 71 62

Leiter: Prof. Dr. Dirk Schaal
Mitarbeiterin: Dr. Doreen Pöschl
Sekretärin: Nicole Böttger

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