Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Löwengebäde am Universitätsplatz

Kontakt

Zentrale Kustodie

Telefon: 0345 5521733

Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06108 Halle

Öffnungszeiten der Sonderaustellung
23. November 2018 bis
27. Januar 2019

Di - Fr: 11 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr
So: 14 - 18 Uhr

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Zentrale Kustodie

Sonderausstellung der Zentralen Kustodie vom 23. November 2018 bis 27. Januar 2019

Georg Cantor

Georg Cantor

Georg Cantor

„Ein Leben für Unendlichkeiten“ aus unveröffentlichten Briefen des Mathematikers Georg Cantor

Georg Cantor war nicht nur der Begründer der Mengenlehre, sondern auch fast viereinhalb Jahrzehnte von 1872 bis 1913 an der Universität Halle-Wittenberg tätig. Zunächst nur mit dem Ziel sich zu habilitieren, wurde er zehn Jahre später zum ordentlichen Professor für Mathematik berufen. Cantors Jahre an der Universität Halle-Wittenberg sind durch unermüdliche mathematische Forschung geprägt. Ihm ist es zu verdanken, dass der Begriff der Unendlichkeit als eigenständiges mathematisches Untersuchungsobjekt in die Wissenschaft Einzug gehalten hat. Durch seine neuartige mengentheoretische Herangehensweise gelang es ihm, den Blick dafür zu weiten, dass es verschiedene Unendlichkeiten gibt. Seine mathematischen Korrespondenzen, seine Notizen und seine in rascher Folge erschienenen mathematischen Schriften legen noch heute Zeugnis davon ab.

Anlässlich der 100. Wiederkehr des Todestages Georg Cantors – wird in einer von der Zentralen Kustodie, dem Institut für Mathematik und der Georg-Cantor-Vereinigung e.V. kuratierten Sonderausstellung das facettenreiche Leben des berühmten Mathematikers durch bisher unveröffentlichte Quellen beleuchtet.

Vernissage: 22. November 2018, 16 Uhr, Aula, Universitätshauptgebäude, Universitätsplatz 11, 06108 Halle

Öffnungszeiten: Di. -Fr. 11 - 13 Uhr, 14 - 18 Uhr, So. 14 - 18 Uhr, am 24. und 31.12. und an Feiertagen geschlossen

Kuratorenführungen: 16.12 2018 und 27.1.2019, jeweils 15 Uhr


Schlüsselbund Hallesche Museen

Schlüsselbund Hallesche Museen

Schlüsselbund Hallesche Museen

Das Schlüsselbund Hallesche Museen bietet allen  Besuchern der im Netzwerk assoziierten Museen die Gelegenheit, in einem  Haus den vollen Eintritt zu bezahlen und in allen anderen 10 Häusern  jeweils den geltenden ermäßigten Eintritt. Die Aktion gilt für alle  Dauer- und Sonderausstellungen der Museen.

Dazu erhält der  Besucher in jedem besuchten Museum zusammen mit dem Ticket einen  Aufkleber, den er in eine Sammelkarte mit einem Stadtplan aller Museen  einklebt.

Die Aktion des Museumsnetzwerks Halle (Saale) läuft vom 1. März 2018 bis 28. Februar 2019.  Jeder Besucher, der nach diesem Jahr alle 11 beteiligten Museen besucht  und deren Schlüssel-Aufkleber gesammelt hat, erhält für das Jahr 2019  freien Eintritt in alle Museen des Netzwerks – sozusagen den Goldenen  Schlüssel.

Die vollständige Pressemitteilung finden sie hier:


PM MuseumsnetzwerkSchlüsselkampagne.pdf (94,8 KB)  vom 28.02.2018


Zentrale Kustodie und Universitätsmuseum - Kunstsammlung - Kupferstichkabinett - Medaillensammlung

Alma mater halensis, Bekrönungsfigur des Prunkpokals mit Szepter und Gründungsurkunde, 1894

Alma mater halensis, Bekrönungsfigur des Prunkpokals mit Szepter und Gründungsurkunde, 1894

Die Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität wurde am 18. Oktober 1979 mit einem Festakt in Anwesenheit zahlreicher in- und ausländischer Gäste durch den Rektor gegründet. Im Frühjahr 1980 begann im Auftrag des Rektorats die  wissenschaftliche Erschließung des Kunst- und Kulturbesitzes mit einer Begehung der einzelnen Universitätseinrichtungen und der Registrierung der Kunstgegenstände. Daraus entstand die Zentrale Kunstsammlung der Universität und seit 2004 die Medaillensammlung, aus verschiedenen universitären Einrichtungen zusammengetragen.

Heute ist die Kustodie eine Zentrale Einrichtung der Universität, mit den genannten Sammlungen und einem Universitätsmuseum mit Traditionsräumen im klassizistischen Hauptgebäude.
Zu den Aufgaben der Kustodie gehören Forschung, wissenschaftliche Erschließung und Erweiterung der ihr unterstellten Sammlungen, Schutz des Kulturgutes, Restaurierung und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Sammlungen dienen als Dokumentationsmittel und Studienmaterial wie auch als Repräsentationsmittel einer über 500-jährigen Universität.
In den 34 Jahren ihres Bestehens gab die Zentrale Kustodie 26 Publikationen in drei Reihen heraus, mit der Publikation Die Kunstsammlung – Insignien, Gelehrtenbilder und Porträtbüsten 1995 wurde der gesamte universitäre Gemälde- und Porträtplastikbestand als bedeutendster Teilabschnitt einer Gesamterfassung des Kunstbesitzes der Universität veröffentlicht.

Die Zentrale Kustodie ist ein wichtiger Partner für das Rektorat und viele Universitätsinstitute sowie ein fester Bestandteil in der halleschen und regionalen Kultur- und Museumslandschaft. Sie vertritt die Interessen der Sammlungsleiter gegenüber dem Rektorat und ist Außenvertreter der Universität für die akademischen Sammlungen und Museen. Der Kustos der Universität verwahrt die Insignien und Talare des Akademischen Senats und ist für das Festzeremoniell verantwortlich. Er ist kunstwissenschaftlicher Berater und Denkmalschutzbeauftragter des Rektorats und zuständig für die kulturelle Betreuung von Gästen der Universität.

Kontakt

Zentrale Kustodie

Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06099 Halle/Saale

Telefon: +49 0345 55-2 17 33
Telefax: +49 0345 55-2 71 62

Dr. Michael Ruprecht
Assistenz: Anja Bugaiski
Sekretärin: Susann Fritsche
techn. Mitarbeiter: Volker Müller
Sammlungsassistentin: Dorothea Hornemann

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