
Kontakt
Zentrale Kustodie
Telefon: 0345 5521733
kustodie@uni-halle.de
Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06108 Halle
Öffnungszeiten Büro:
Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr
Bitte melden Sie sich vorher an.
Öffnungszeiten Sonderausstellungen:
Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr
Beachten Sie bitte Laufzeit der Ausstellungen und Schließzeiten der Universität.
Zentrale Kustodie
Liebe Besucherinnen und Besucher, bitte beachten Sie, dass ab 3. Juni 2026 unsere Dauerausstellung wegen Umbauarbeiten gesperrt ist.
Wir freuen uns, Sie weiterhin in unseren Sonderausstellungen "Sauro[syn]thesen" und "NeurOPTICS" begrüßen zu dürfen.
Ausstellung "NeurOPTICS. Lichtkunst von Marta Djourina und Paul Wiersbinski" (23.04.–05.07.2026)
Plakat NeurOPTICS
Welcher Behandlungsmethode würden Sie im Falle einer schweren Erkrankung zustimmen? Unser Wunsch nach Gesundheit und Leben trifft häufig auf die Risiken technisch möglicher Behandlungen. Diese Risiken werfen ethische und rechtliche Fragen auf.
Im Forschungsprojekt „NeurOPTICS. Optogenetik in der Neurowissenschaft“ wurden die mit der neuronalen Optogenetik verbundenen ethischen und rechtlichen Fragen untersucht. Erstmals im deutschsprachigen Raum arbeiteten hierfür Medizinethiker und Rechtswissenschaftler zusammen. Hindernisse für eine klinische Anwendung sollten frühzeitig erkannt und die Nutzung der therapeutischen Potenziale der neuronalen Optogenetik ethisch und rechtlich abgesichert werden. Die Projektergebnisse leisten einen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit dieser Technologie.
Die Ausstellung vermittelt die Ergebnisse des Projektes. Die Lichtkünstler Marta Djourina und Paul Wiersbinski visualisieren die Projektergebnisse. Ihre Werke greifen die Leitfragen des Forschungsprojekts aus künstlerischen Perspektiven auf und versuchen das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Forschungsprojekt NeurOPTICS - Optogenetik in der Neurowissenschaft – Ethische und rechtliche Aspekte – Lichtkünstlerische Umsetzung, FKZ 01GP2212
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Zentralen Kustodie und dem Projekt NeurOPTICS.
Zeitraum: 23. März 2026–05. Juli 2026
Ort: Universitätsplatz 11 (Löwengebäude), 06108 Halle (Saale), Sonderausstellungsraum
Eintritt frei
Ausstellung "SAURO(SYN)THESEN – Objektkunst von Beate Eismann"
Plakat Sauro(syn)thesen
Der Hallesche Kunstverein ist wieder zu Gast im Universitätsmuseum! Die Ausstellung der Schmuckkünstlerin Beate Eismann diskutiert wissenschaftliche Fragen mit künstlerischen Mitteln. Ausgangspunkt für ihre SAURO[SYN]THESEN ist die Überlegung, dass die Wissenschaft von den Lebewesen und Lebenswelten der Erdgeschichte (Paläontologie) nur auf den Hinterlassenschaften vergangenen Lebens beruht. Dabei sind diese oft unvollkommen, Wissenslücken werden durch Hypothesen überbrückt. Warum also nicht selbst eine, wie die Künstlerin sagt, „kühnen Idee“ wagen und paläontologische „Funde“ schaffen, die – als Produkt ihrer Kreativität – einem gerade erst entdeckten Dinosaurier-Organ zugeordnet werden können?
Entstanden sind Kunstobjekte als höchst ungewöhnliche, kreative und ambitionierte Auseinandersetzung mit der Bildung wissenschaftlicher Hypothesen. Persönliche Interpretationen der gezeigten Objekte durch die Betrachter sind hier ausdrücklich erwünscht. Die seltsam anmutenden, etwa handgroßen Objekte werden hier zum ersten Mal gezeigt. Reale paläontologische Fossilien aus dem Bestand der naturwissenschaftlichen Sammlungen der Universität bereichern die Präsentation.
Laufzeit der Ausstellung: 19. März bis 5. Juli 2026
Die Ausstellung ist auch während der Feiertage geöffnet. Nur am 1. Mai bleibt sich geschlossen.
Ort: Universitätsmuseum, Universitätsplatz 11 (Löwengebäude), 06108 Halle (Saale), 1. OG, Kupferstichkabinett
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Begleitprogramm
Führungen mit der Künstlerin und Kuratorin Beate Eismann
13. Juni 2026, 15 Uhr
3. Juli 2026, 18 Uhr (Lange Nacht der Wissenschaften)
Schlüsselbund Hallesche Museen: 1 x zahlen – 11 x sparen
Eine Aktion des Museumsnetzwerks Halle (2026/27)
Schlüsselbund 2026/27
Mit der Gemeinschaftsaktion „Schlüsselbund Hallesche Museen“ bieten die halleschen Museen ein Kombiticket mit Gewinnchance. Sie zahlen beim Besuch des ersten Museums den vollen, bei jedem weiteren Museumsbesuch den ermäßigten Eintrittspreis.
Wie können Sie mitmachen? Fragen Sie beim ersten Museum nach der Schlüsselkarte und sammeln Sie bei den weiteren beteiligten Museen die Schlüssel-Aufkleber. Wenn Sie alle Schlüssel gesammelt haben, geben Sie die Karte bitte bis zum 30. April 2027 in einem der Museen ab. Sie erhalten dann im Mai 2027 den Goldenen Schlüssel des Museumsnetzwerkes. Mit diesem besuchen Sie kostenlos ein Jahr lang die Museen des Museumsnetzwerks.
Die Aktion gilt für alle Dauer- und Sonderausstellungen der beteiligten 12 Museen: Beatles Museum – DB Museum, Standort Halle (Saale) – Franckesche Stiftungen zu Halle – Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) – Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) – KUNSTHALLE ”Talstrasse“ – Landesmuseum für Vorgeschichte – Salinemuseum Halle – Stadtmuseum Halle – Händel Haus – Universitätsmuseum (Zentrale Kustodie) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Laufzeit: 1. Juni 2026 bis 30. April 2027
Preisverleihung: Internationaler Museumstag 2027



