Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Löwengebäde am Universitätsplatz

Kontakt

Zenrale Kustodie

Telefon: 0345 5521733

Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06108 Halle

Öffnungszeiten der Ausstellung
dienstags bis freitags
11 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr
sonntags
14 -18 Uhr

am 24. und 31. Dezember sowie an Feiertagen geschlossen, Eintritt frei

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Zentrale Kustodie

Sonderausstellung zum Winckelmann-Jubiläum

Paderni-Winckelmann

Paderni-Winckelmann

Paderni-Winckelmann

Johann Joachim Winckelmann gilt als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und Kunstgeschichte. Anlässlich seines 300. Geburtstags ehrt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ihren Alumnus mit der Ausstellung "Die Entdeckung der antiken Malerei im 18. Jahrhundert. Turnbull – Paderni – Winckelmann". Die Schau wird am Donnerstag, 7. Dezember 2017, um 19 Uhr im Museum universitatis im Löwengebäude eröffnet.

Das Archäologische Museum und die Zentrale Kustodie zeigen erstmals originale Federzeichnungen antiker Wandmalereien in Pompeji des römischen Malers Camillo Paderni aus dem 18. Jahrhundert.

Die Federzeichnungen des römischen Malers Camillo Paderni markieren den Stand der wissenschaftlichen Erschließung der römischen Wandmalerei in Rom und dem Umland vor der Entdeckung der Wandmalereien in Herculaneum und Pompeji. Die Originale dieser Zeichnungen wurden als Vorlagen für Illustrationen in dem 1740 in London erschienenen Buch "A treatise on ancient painting" von Georg Turnbull genutzt. Winckelmann hat sich ausführlich mit diesem Werk beschäftigt. Sein Exzerpt dieses Buches zur Geschichte über die antike Malerei ist heute in seinem Nachlass in der französischen Nationalbibliothek in Paris zu finden.

Die Universität erwarb die originalen Zeichnungen Padernis in Form eines aufwendig gebundenen Klebebands bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit den Schriften Turnbulls markieren die Zeichnungen den Übergang vom Spätbarock zum Klassizismus und die wissenschaftliche Entdeckung der römischen Wandmalerei.

Anlässlich des weltweiten Winckelmann-Jubiläums 2017/2018 werden die Zeichnungen jetzt erstmals öffentlich zu sehen sein.

Ausstellung "Die Entdeckung der antiken Malerei im 18. Jahrhundert"
Löwengebäude, Sonderausstellungsraum
Universitätsplatz 11, 06108 Halle
8. Dezember 2017 bis 28. Januar 2018
Jeweils Dienstag bis Freitag von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Sonntag von 14 bis 18 Uhr
am 24. und 31. Dezember sowie an Feiertagen geschlossen, Eintritt frei


Zentrale Kustodie und Universitätsmuseum - Kunstsammlung - Kupferstichkabinett - Medaillensammlung

Alma mater halensis, Bekrönungsfigur des Prunkpokals mit Szepter und Gründungsurkunde, 1894

Alma mater halensis, Bekrönungsfigur des Prunkpokals mit Szepter und Gründungsurkunde, 1894

Die Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität wurde am 18. Oktober 1979 mit einem Festakt in Anwesenheit zahlreicher in- und ausländischer Gäste durch den Rektor gegründet. Im Frühjahr 1980 begann im Auftrag des Rektorats die  wissenschaftliche Erschließung des Kunst- und Kulturbesitzes mit einer Begehung der einzelnen Universitätseinrichtungen und der Registrierung der Kunstgegenstände. Daraus entstand die Zentrale Kunstsammlung der Universität und seit 2004 die Medaillensammlung, aus verschiedenen universitären Einrichtungen zusammengetragen.

Heute ist die Kustodie eine Zentrale Einrichtung der Universität, mit den genannten Sammlungen und einem Universitätsmuseum mit Traditionsräumen im klassizistischen Hauptgebäude.
Zu den Aufgaben der Kustodie gehören Forschung, wissenschaftliche Erschließung und Erweiterung der ihr unterstellten Sammlungen, Schutz des Kulturgutes, Restaurierung und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Sammlungen dienen als Dokumentationsmittel und Studienmaterial wie auch als Repräsentationsmittel einer über 500-jährigen Universität.
In den 34 Jahren ihres Bestehens gab die Zentrale Kustodie 26 Publikationen in drei Reihen heraus, mit der Publikation Die Kunstsammlung – Insignien, Gelehrtenbilder und Porträtbüsten 1995 wurde der gesamte universitäre Gemälde- und Porträtplastikbestand als bedeutendster Teilabschnitt einer Gesamterfassung des Kunstbesitzes der Universität veröffentlicht.

Die Zentrale Kustodie ist ein wichtiger Partner für das Rektorat und viele Universitätsinstitute sowie ein fester Bestandteil in der halleschen und regionalen Kultur- und Museumslandschaft. Sie vertritt die Interessen der Sammlungsleiter gegenüber dem Rektorat und ist Außenvertreter der Universität für die akademischen Sammlungen und Museen. Der Kustos der Universität verwahrt die Insignien und Talare des Akademischen Senats und ist für das Festzeremoniell verantwortlich. Er ist kunstwissenschaftlicher Berater und Denkmalschutzbeauftragter des Rektorats und zuständig für die kulturelle Betreuung von Gästen der Universität.

Kontakt

Zentrale Kustodie

Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06099 Halle/Saale

Telefon: +49 0345 55-2 17 33
Telefax: +49 0345 55-2 71 62

Dr. Michael Ruprecht
Assistenz: Anja Bugaiski
Sekretärin: Nicole Böttger
techn. Mitarbeiter: Volker Müller
Sammlungsassistentin: Katharina Thaler

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