Zentrale Kustodie
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Zentrale Kustodie und Universitätsmuseum - Kunstsammlung - Kupferstichkabinett - Medaillensammlung
Die Zentrale Kustodie ist laut Grundordnung eine zentrale Einrichtung der Universität. Am Tage der Wiederkehr der Gründung der Wittenberger Universität, am 18. Oktober 1979, wurde die Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg offiziell gegründet. Anlässlich des 25jährigen Bestehens der Zentralen Kustodie wurde am 28. Oktober 2004 das Universitätsmuseum durch eine Dauerausstellung „Kunstschätze der Universitäten Wittenberg und Halle“ erweitert und die Ausstattung des einzig verbliebenen historischen Hörsaals von 1872 im Löwengebäude als weiterer Traditionsraum komplettiert.
Mit der Gründung der Zentralen Kustodie als kunsthistorisch-museologische Forschungs- und Verwaltungsstelle wurden in den letzten 25 Jahren institutionell die Kunstsammlung und die Medaillensammlung - aus den verschiedenen universitären Einrichtungen zusammengetragen - eingerichtet, das 1820 gegründete Kupferstichkabinett wieder an ihren Ursprungsort zurückgeholt und ein zentrales Universitätsmuseum mit Traditionsräumen eingerichtet. Die Zentrale Kustodie ist heute ein wichtiger Partner für das Rektorat und viele Universitätsinstitute sowie ein fester Bestandteil in der halleschen und regionalen Kultur- und Museumslandschaft. Sie vertritt die Interessen der Sammlungsleiter gegenüber dem Rektorat und ist Außenvertreter der Universität für die akademischen Sammlungen und Museen. Der Kustos der Universität verwahrt die Insignien und Talare des Akademischen Senats und ist für das Festzeremoniell des Senats verantwortlich. Er ist kunstwissenschaftlicher Berater des Rektorats (z.B. bei Editionen von Universitätsmedaillen, Aufstellung von moderner Kunst) und zuständig für die kulturelle Betreuung von Gästen der Universität. Über Profile und Aufgaben der Zentralen Kustodie wurde ausführlich in der scientia halensis 1/1996 berichtet. Die Zentrale Kustodie ist kooperatives Mitglied des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt und arbeitet auf internationaler Ebene im Rahmen der Mitgliedschaft in der Arbeitsgruppe des EU-Netzwerkes „Academic Heritage and Universities - Responsibility and Public Access“ mit
In dem Vierteljahrhundert ihres Bestehens gab die Zentrale Kustodie 23 Publikationen in drei Reihen heraus, erarbeitete rund 100 Sonderausstellungen, die im Universitätsmuseum aber auch in den benachbarten Städten Wittenberg, Dessau, Naumburg und Weißenfels oder in der halleschen Partnerstadt Karlsruhe und in Braunschweig gezeigt wurden. Internationale Ausstellungen wurden beispielsweise in Zusammenarbeit mit den Konsulaten der USA, der Niederlande, den Botschaften Portugals, Japans, Indiens, Kanadas, Perus und dem Deutsch-Italienischen Kulturinstitut in Wolfsburg vorgestellt.
Kontakt
Zentrale Kustodie
Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
06099 Halle/Saale
Telefon: +49 0345 55-2 17 33
Telefax: +49 0345 55-2 71 62
kustodie@uni-halle.de
Dr. Ralf-Torsten Speler
Sekretariat: Constanze Hertel
techn. Mitarbeiter: Volker Müller